Hoch hinaus - mitten in Hvide Sande
Mitten in Hvide Sande erhebt sich der Troldbjerg, eine 21 m hohe Sanddüne, über Hafen und Stadt. Oben auf dem "Berg" steht ein Signalmast, der bis Ende der 1980er Jahre als wichtige Landmarke für die Fischer im Hafen diente. Der Signalmast zeigt nähmlich die Pegelstände in der Einfahrt zum Hafen an.
Während des Krieges bauten die Deutschen einen Beobachtungsposten und einem Bunker auf dem Troldbjerg, wie auch an vielen anderen Stellen in den westjütländischen Dünen. Sie sollten als Vorposten für die große Stauning-Betterie dienen, die in der Nähe von Skjern lag und von der aus ganz Holmsland Klit beschossen werden konnte. Die beiden Bunker sind jetzt öffentlich zugänglich - zu sehen ist u.a. eine Ausstellung über die Befestigungsanlagen entlang der jütländischen Westküste, den sogenannten Atlantikwall.
Ein breiter, gepflasterter Weg mit geringem Gefälle ermöglicht es auch Rollstuhlfahrern, den Troldbjerg unbeschwert zu erreichen. Ganz oben stehen Tische und Bänke, wo man Picknick machen und die Aussicht auf den Hafen von Hvide Sande und die frische Meeresluft genießen kann.
Vom Troldbjerg aus sieht man auch das Haus der Fischerei, ein kulturhistorisches Muesum und Aquarium. Hier fahren Sie z.B. mehr über die Entwässerungsschleuse, die der Grund für die Entstehung von Hvide Sande war, und über die tapfern Rettungsleute, die ihr Leben für die Rettung anderer aufs Spiel gesetzt haben. Im Aquarium sehen Sie Fische aus der Nordsee und aus dem Ringkøbing Fjord und dürfen sogar Krabben und Seesterne berühren! Mit anderen Worten: Ein Besuch am Troldbjerg ist erfüllt von Eindrücken, Geschichten und viel frischer Luft.
Mehr Information: Hvide Sande Turistservicekontor

